Google+ für Unternehmen ist da - Ein neuer Hype?

Google Plus - Plus Icon

Was Facebook und Twitter können, kann Google+ jetzt (endlich) auch. Die Rede ist von eigenen Seiten für Unternehmen, Organisationen und kulturellen Institutionen, die am 8.November 2011 gestartet sind. Unter den Early Adoptern, die schon jetzt eine Seite haben, befinden sich das Spiel Angry Birds, H&M, Toyota, Pepsi oder der FC Barcelona. Ähnlich wie bei Facebook können auch bei Google+ interessante Posts, Bilder und Videos direkt geteilt werden.

Großes Plus: Videochat mit Kunden.
Darüber hinaus verfügt Google+ noch über ein zusätzliches Feature: den Hangout-Videochat. Er ermöglicht Firmen erstmals, mittels Videoverbindung mit Kunden in Kontakt zu treten. Dies könnte durchaus eine kleine Revolution für den Bereich Kundenservice bedeuten! Durch das Prinzip der Kreise können Kunden bequem nach verschiedenen Kriterien eingeordnet werden – ein hervorragendes Instrument, um die richtigen Beiträge an die gewünschte Zielgruppe zu richten.

Beeinflusst Google Suchergebnisse.
Zusätzlichen Nutzen erfahren neue Unternehmensseiten auf Google+ durch eine Aufnahme in die jeweiligen Google Suchergebnisse. Unter http://www.google.com/+/business bewirbt Google+ seine Unternehmensseiten. Die Message ist klar: Google+ Business ist für große und kleine Betriebe nicht nur ein unschätzbarer Vorteil, sondern könnte sich schon bald in ein unverzichtbares „must-have“ verwandeln.

Knackpunkte: Abdeckung & Interaktionen.
Ob sich aber in den ersten Monaten viele Interaktionen erzeugen lassen, bleibt offen, denn Google+ hatte im September 2011 kurz über 43 Mio. Nutzern weltweit (Facebook steht im Vergleich bei ca. 800 Mio. weltweit). Die Wachstumsrate der Nutzer und wie stark diese untereinander interagieren, werden schließlich entscheiden, wie wichtig es für Unternehmen wird dort aktiv zu kommunizieren.

Wie denken Sie über Google+ und die Unternehmensseiten? Sind Sie schon dabei? Ist es besser als Facebook? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Ihre
Sandra Staub
socialconsultant

Vielen Dank für Research & Text an Michael Bräu

Spannende Infografik: Soziale Netzwerke sind erwachsen

Im t3n Magazin gab es vor Kurzem eine Infografik von „Community 102“, die ich Euch nicht vorenthalten kann. Sie deckt klar auf, dass Soziale Netzwerke nicht für Kids sind. Im Gegenteil: Das durchschnittliche Nutzeralter bei Facebook ist 38, bei Twitter gar 39. Auch die numerische Mehrheit der Nutzer ist zwischen 35 und 54 Jahren alt.

Posting-Wahn bei Facebook

Das Nutzerverhalten unterscheidet sich stark nach Alter. So posten Teenies bei Facebook im Schnitt 3x mehr als 40 bis 50jährige User. Dafür schreiben die älteren Nutzer komplexere und längere Statusnachrichten, die sich oft um andere Menschen wie Freunde und Familie drehen.

Stars & Marken bei Twitter

Die jungen Twitter-Nutzer zwischen 18 und 24 folgen vorrangig Freunden (85%), Ihren Idolen (54%) und Familienmitgliedern (29%). Marken und Geschäftskontakte sind vorrangig von für erwachsene Nutzer wichtig.

Fazit: Konsumstarken Zielgruppen sind in Social Media hervorragend erreichbar. Die immer besprochene Jugend hingegen ist weniger an Marken interessiert, als viele denken.

Infografik von Community 102 zu sozialen Netzwerken.

Haben Sie noch andere Zahlen zu Social Media gefunden? Ich freue mich auf Ihren Post in den Kommentaren!

Ihre
Sandra Staub

Social Consultant

7 Tools für Präsentationen via Web

Fahren Sie auch für jede Präsentation direkt zum Kunden? Zugegeben: Der persönliche Kundenkontakt und die Kraft der eigenen Stimme ist durch nichts zu ersetzen. Nur manchmal geht es einfach nicht. Die Fahrtstrecke ist zu weit, Termine überschneiden sich oder es ist einfach nur eine digitale Abgabe vereinbart.

Es gibt eine Reihe von Gratis-Tools, die Ihre Präsentation via Web aufpeppen. Die meisten nutze ich selbst. Ich freue mich auch auf Ihre Tipps zum Präsentieren via Web!

Sandra Staub

1. Skype
Der Voice-over-IP-Service ist inzwischen wohl 80% aller Webnutzer bekannt. Die tolle Funktion „Schreibtisch übertragen“ jedoch nicht. Einfach Videoanruf zum Kunden machen. Steht der Anruf, unter Optionen Schreibtisch übertragen wählen. Ihr Gegenüber kann dann Ihren Schreibtisch als Vollbild öffnen und Ihre Stimme hören. Ihr Gesicht wird dann nicht gezeigt. Der Kunde am anderen Ende der Leitung überträgt beim Videoanruf sein Gesicht.

Link: www.skype.com

2. Capture Fox 0.7.0
Der beliebte Browser Firefox bietet das Add-On „Capture Fox“. Einmal installiert finden Sie es unter Tools und auch als Symbol in der Statusleiste unten rechts. In Basiseinstellungen können Sie wählen, welcher Ausschnitt in Ihrem Sceencast gezeigt werden soll, in den speziellen Einstellungen die Aufnahmequalität einstellen. Machen Sie unbedingt einige Testfiles bevor Sie ihre gesamte Präsentation als Film mit Erklärung aufnehmen.
Link: http://www.advancity.net/eng/products/capturefox.html


3. Screenr
Für den schnellen Screencast zwischendurch eignet sich screenr.com perfekt. Es ist zwar nur auf drei Minuten Aufnahe beschränkt, das reicht in den meisten Fällen aber komplett aus um Kunden den Vorgang in einem Programm schnell zu erklären. Mein persönliches Lieblingstool, nicht zuletzt weil man sich dort mit seinem Twitter Account einloggt. Das File lässt sich aber leider nicht herunterladen.

Link: www.screenr.com


4. Screenjelly
Ein weiteres sexy Tool ist Screenjelly. Ähnlich wie Screenr kann man dort kostenfrei in drei Minuten Screencasts aufnehmen. Login via Twitter oder Facebook erleichtert die Nutzung. Leider bleibt auch hier das File bei Screenjelly.
Link: www.screenjelly.com


5. Screentoaster
Das Tool Screentoaster ist eines der wenigen, das kostenlos ist und das Herunterladen des Files erlaubt. Dafür muss man sich auch registrieren und die erzeugten Flashmovies abspielen können. Ich lade daher dort die Files herunter und wandle sie auf meinem Rechner in mpgs.

Link: www.screentoaster.com

6. Screencastle
Hält genau, was es verspricht: Ohne Anmeldung kann man dort ein Screencast aufnehmen. Aber wie schon bei Screenjelly sitzt das File auf dem Webserver von Screencastle fest. Editieren geht leider auch nicht. Dafür gibt es keinerlei Zeitbeschränkung beim Tool, was für Präsentationen wirklich spannend sein kann – Immerhin kann man nicht alles in 3 Minuten erklären, was auf 40 Seiten passt.

Link: www.screencastle.com


7. Screen-o-Matic
Die einzige Lösung, die momentan so gut funktioniert wie die Installation eines eigenen Screencastprogramms, ist Screen-O-Matic mit einem Pro-Account. Der ist schon für 9 USD pro Jahr zu haben und lohnt sich wirklich. Eigenen Account anlegen, Filedownload, 60 Minuten Aufnahme und Videoediting inklusive. Die Gratis-Version erlaubt nur 15 Minuten Aufnahme und behält die Dateien am Webserver, wie schon bei den anderen Diensten.

Link: www.screen-o-matic.com



Fazit:
Wer ganze Präsentationen halten möchte, ist mit einer Skype-Konferenz nach wie vor am Besten bedient, denn das Feedback kommt dem Kundengespräch am Nächsten. Kurze Erklärungsabläufe, die immer und immer wieder nachgefragt werden, sind via Screencast am Einfachsten zu lösen. Hier müssen Sie abwägen: Wie lange soll der Screencast werden? Wer wird es sehen, also kann ich Flash verwenden oder nicht? Und zum Schluss ist es mir ein bisschen Geld wert, dass ich diesen Screencast sehr professionell produzieren kann?