Datenschutz & Social Media ist ein schier unfassbar großes Thema mit unglaublich vielen Möglichkeiten zu Verstoß, Abmahnung und manchmal zivilem Ungehorsam.
Rechtsanwalt Thomas Schwenke von spreerecht gab dazu am 23. April im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Beuth Hochschule für Technik einen spannenden, kurzweiligen und sehr anschaulichen Gastvortrag via Webinar. Vielen Dank an Ilona Buchem, die diesen Mitschnitt veröffentlicht hat!
Wie verhält es sich mir Ihrem Datenschutz? Welche Erfahrungen haben Sie mit Abmahnungen gemacht? Wie oft pro Tag verstoßen Sie gegen das Urheberrecht?
Jetzt wirbt Facebook für Sie! Vorausgesetzt, Sie gewinnen beim Titelbild-Contest, der noch bis zum 6. April 2012 läuft.
3 Schritte zum Erfolg
Erstellen Sie ein geniales Titelbild, das Ihr Unternehmen darstellt, oder die Interaktion mit Ihren Kunden auf eine sympathische Art und Weise zeigt. Facebook sucht speziell nach Fotos, die kreativ und originell sind.
Achten Sie auf die richtigen Maße. Diese finden Sie in meinem aktuellen Facebook Merkblatt.
Schicken Sie Ihr Titelbild, den Link zu Ihrer Unternehmensseite und eine Kurzbeschreibung Ihres Unternehmens in Englisch an coverphotosubmission@fb.com
Seit dem 29. Februar ist es möglich, die Timeline auch für Unternehmensseiten (“Pages”) zu aktivieren. Wie auch bei den persönlichen Profilen ist es nicht möglich, wieder auf die alte Ansicht zurück zu wechseln. Die Zwangskonvertierung aller Pages erfolgt ab 30. März. Dann werden alle Seiten in der Timeline angezeigt. Unter https://www.facebook.com/about/pages/ gibt es die ersten Infos von Facebook selbst. Sinn der Sache wie bei den Profilen, ist, dass die Timeline eine bessere optische Darstellung und die Seite dadurch übersichtlicher wirken soll.
Die Abmessungen des Cover-Fotos sind wie bei den Profilseiten 851 x 315 px, das Profil-Foto misst maximal 180 x 180 px. Fotos für Meilensteine sollten eine ideale Auflösung von 843 x 403 px haben - ein Update des Merkblattes folgt demnächst.
Facebook wäre nicht facebook, wenn es mit dieser Umstellung nicht eine Reihe von Neuerungen und Regeln gäbe.
Cover Foto darf nicht (im Bild) enthalten:
Preis- oder Kaufinformationen
Kontaktinformationen
Referenzen/Links zu Facebook Features wie “Like” oder “Teilen”
Call to Actions wie “Jetzt bestellen” oder ähnliches
Tabs / Reiter werden nun oben unter dem Coverbild angezeigt. Klickt man auf ein Tab, wird der Inhalt ohne dem Coverbild angezeigt. Standardmäßig werden nicht alle Tabs angezeigt. Die Möglichkeit wie bisher einen Standard-Tab zu definieren fehlt bislang.
Direktnachrichten an Seite möglich
Wichtige Beiträge kann man fixieren sodass sie oben auf der Seite bleiben
Meilensteine definieren möglich
Neues Adminpanel - hier folgt noch ein detailierter Artikel demnächst
Statistiken teilweise öffentlich
Die genauen Guidelines gibt’s hier: http://ads.ak.facebook.com/ads/FacebookAds/Pages_Product_Guide_022712.pdf Fazit: Positiv ist sicher, dass somit eine einheitliche Linie durch die Darstellung geht. Negativ ist, dass es mal wieder keine Wahl gibt und einige Apps und Features dadurch überarbeitet werden Müssen. Auch die Umstellung der Tabs bringt Probleme mit sich und ist hässlich ohne dem Coverbild oben.
Ob die Timeline nun wirklich übersichtlicher und besser ist muss jeder selber entscheiden, ein Entkommen gibt es aber ohnehin nicht.
Wann werden Sie umstellen? Welche Fragen haben Sie zum Thema? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!
Ihre Sandra Staub Social Consultant
P.S.: Lustige Bemerkung am Rande: Wenn man auf den Tab “Gefällt-mir”-Angaben klickt erscheint eine leere Seite (http://www.facebook.com/pagename/likes) - ganz toll.
Vielen Dank an Cornelia Staub für die große Unterstützung beim Umsetzen!
Immer öfter erreicht mich die Frage: Wie stelle ich mein Facebook Personen-Profil auf das neue Chronik-Design um.
Wie macht man das also:
A. Loggen Sie sich in Facebook ein und besuchen Sie den Link https://www.facebook.com/about/timeline
B. Ein kleiner Klick auf “Hole dir die Chronik” und schon sind Sie dabei. Das sieht dann so aus:
Fügen Sie gleich ein Titelbild zum Profil hinzu. Die Maße finden Sie in meinem neuen Facebook-Merkblatt.
Tipp: Klicken Sie auf “Informationen bearbeiten”.
C. Überprüfen Sie genau, welche Informationen Sie mit der Welt teilen.
Neben jeder Information sehen Sie ein Symbol: Schlösschen (nur Sie können die Information sehen), zwei Männchen (nur die Freunde können die Infos sehen), eine Weltkugel (die ganze Welt kann die Information sehen) oder ein Zahnrädchen (Benutzerdefinierte Einstellung). Jede Info kann also getrennt veröffentlicht werden.
Ich wünsche viel Erfolg beim Umstellen auf das neue Design und freue mich auf Ihre Fragen und Anregungen in den Kommentaren!
Die neue Facebook Chronik lenkt eine Menge Aufmerksamkeit auf das neue Titelbild. Das Profilbild mit dem Gesicht bleibt aber nach wie vor ungeschlagen wichtig. Das neue Design lenkt aber auch mehr Blicke auf die persönlichen Informationen. Hier konnte ich in den letzten Wochen entdecken, dass viel mehr Nutzer sich jetzt Gedanken darüber machen, welche Nutzer welche Informationen sehen dürfen.
Gute Nachrichten auch für Werbekunden: Die kostenpflichtigen “Gesponsorten Meldungen” werden im Chronik-Design wieder stärker beachtet. Wurden sie im alten Profil nur von 43% der Nutzer beachtet, so sind es mit dem Chronik-Design 63%. Die Betrachtungszeit ist gleich geblieben.
Dieses kleine Bild belegt, was ich jedem in meinen Workshops schon seit Monaten erzähle:
Profilbilder sind essenziell wichtig, denn sie werden auf Facebook-Profilen und Unternehmensseiten vorrangig gesehen. Zudem ist der neueste Post wichtig. Hier überprüfen die Besucher, wie aktuell die Seite gepflegt ist. Bei privaten Profilen kommt noch dazu, dass die Infozeile oben gut gelesen wird.
Daher meine 3 Tipps:
1. Nutzen Sie Ihr Profilbild auf Ihrem privaten Konto mit einem aussagekräftigen und sympathischen Foto - so werden Sie von Ihren Real-Life-Kontakten identifiziert. Unternehmensseiten sollten Ihr Profilbild verwenden um Logo und aktuelle Aktionen zu kommunizieren.
2. Facebook ist kein E-Mail Programm, das auch funktioniert, wenn man nix tut. Nutzen Sie es mindestens einmal pro Woche, um als aktiver und relevanter Kontakt zu gelten. Nur dann können Sie wirklich damit netzwerken.
3. Wenn Ihre Firma eine Facebook Seite betreut, empfehle ich Ihnen, diese als Arbeitgeber einzutragen. So können Sie auch geschäftliche Kontakte in Facebook finden und zu Ihrem Erfolg nutzen.
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!
Ihre
Sandra Staub SocialConsultant
Hier geht’s zum Original-Artikel auf mashable.com
When potential dates, employers and friends glance at your online social profiles, what do they see? EyeTrackShop, a startup that runs eye-tracking studies for advertisers, helped Mashable find out by applying its technology to the profile pages of popular social networks. » read the full story at mashable
Was Facebook und Twitter können, kann Google+ jetzt (endlich) auch. Die Rede ist von eigenen Seiten für Unternehmen, Organisationen und kulturellen Institutionen, die am 8.November 2011gestartet sind. Unter den Early Adoptern, die schon jetzt eine Seite haben, befinden sich das Spiel Angry Birds, H&M, Toyota, Pepsi oder der FC Barcelona. Ähnlich wie bei Facebook können auch bei Google+ interessante Posts, Bilder und Videos direkt geteilt werden.
Großes Plus: Videochat mit Kunden. Darüber hinaus verfügt Google+ noch über ein zusätzliches Feature: den Hangout-Videochat. Er ermöglicht Firmen erstmals, mittels Videoverbindung mit Kunden in Kontakt zu treten. Dies könnte durchaus eine kleine Revolution für den Bereich Kundenservice bedeuten! Durch das Prinzip der Kreise können Kunden bequem nach verschiedenen Kriterien eingeordnet werden – ein hervorragendes Instrument, um die richtigen Beiträge an die gewünschte Zielgruppe zu richten.
Beeinflusst Google Suchergebnisse. Zusätzlichen Nutzen erfahren neue Unternehmensseiten auf Google+ durch eine Aufnahme in die jeweiligen Google Suchergebnisse. Unter http://www.google.com/+/business bewirbt Google+ seine Unternehmensseiten. Die Message ist klar: Google+ Business ist für große und kleine Betriebe nicht nur ein unschätzbarer Vorteil, sondern könnte sich schon bald in ein unverzichtbares „must-have“ verwandeln.
Knackpunkte: Abdeckung & Interaktionen. Ob sich aber in den ersten Monaten viele Interaktionen erzeugen lassen, bleibt offen, denn Google+ hatte im September 2011 kurz über 43 Mio. Nutzern weltweit (Facebook steht im Vergleich bei ca. 800 Mio. weltweit). Die Wachstumsrate der Nutzer und wie stark diese untereinander interagieren, werden schließlich entscheiden, wie wichtig es für Unternehmen wird dort aktiv zu kommunizieren.
Wie denken Sie über Google+ und die Unternehmensseiten? Sind Sie schon dabei? Ist es besser als Facebook? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!
Wer schreibt hier eigentlich? Um diese Frage zu beantworten, ist in Deutschland das Impressum bei allen Publikationen verpflichtend. Nicht nur Bücher und Zeitungen müssen Auskünfte über den Verfasser enthalten, auch im Internet muss bei gewerblich genutzten Inhalten klar ersichtlich sein, von wem sie stammen. Geregelt ist dies im Telemediengesetz § 5, der nun einem Facebook-Nutzer zum Verhängnis wurde. Details zum Gerichtsentscheid in Aschaffenburg finden Sie bei den geschätzten Kollegen von allfacebook.de
Da sich die modernen Medien oft schneller entwickeln als die Rechtslage, gab es bisher keine klare Richtlinie zur Impressumspflicht für gewerbliche Facebook-Seiten. Die meisten Nutzer regelten dies bisher über einen Link zur eigenen Homepage, auf der das Impressum vorhanden sein muss. Eine solche Handhabung ist laut dem Landgericht Aschaffenburg jedoch nicht ausreichend. Das Impressum muss in zwei Klicks erreichbar sein. Für alle, die gewerbliche Facebook-Seiten betreiben, heißt es also: Daten her, komplettes Impressum direkt auf der Seite in einem eigenen Reiter angeben! Erste Apps, mit denen die Nutzer das Impressum einfach und rechtssicher angeben können, gibt es bereits.
In der Reihe „Wie macht man“ beschäftigen wir uns heute mit dem Thema „Fremdposten“ oder Eigenwerbung auf fremden Seiten, und zwar ohne Werbekosten. Ganz einfach: Immer mehr Netzwerke stellen Ihre Facebook-Pinnwand einmal pro Woche für Werbeposts von Seiten zur Verfügung wie zum Beispiel der Netzwerk-Tuesday Deutschland und auch das Frauen-Businessnetzwerk WIN.
Wer allerdings ohne Erlaubnis bzw. Genehmigung auf fremden Seiten postet, riskiert, dass sein Post wieder gelöscht oder der Account sogar geblockt wird. Daher mein Tipp: Immer erst fragen oder eben offene Netzwerke an den richtigen Tagen nutzen.
So sieht das aus:
Wie macht man das also
mit dem eigenen Personenprofil(bild) (sieht nach Empfehlung aus)
In der Suche die fremde Seite finden und aufrufen.
Auffordernden Text an die Pinnwand schreiben, Link hinzufügen oder die zu bewerbende Seite mit einer Verlinkung erwähnen.
„Teilen“ klicken und auf neue Fans warten.
mit dem Bild der Unternehmensseite (sieht professioneller aus)
Besuchen Sie Ihre Unternehmensseite.
Oben rechts den „Facebook als Unternehmensseite verwenden“ Button klicken.
Fremde Seite in der Suche finden.
Auffordernden Text an die Pinnwand schreiben, Link hinzufügen oder die zu bewerbende Seite mit einer Verlinkung erwähnen.
„Teilen“ klicken und auf neue Fans warten.
Ich wünsche viel Erfolg beim Werben auf fremden Seiten!
Im t3n Magazin gab es vor Kurzem eine Infografik von „Community 102“, die ich Euch nicht vorenthalten kann. Sie deckt klar auf, dass Soziale Netzwerke nicht für Kids sind. Im Gegenteil: Das durchschnittliche Nutzeralter bei Facebook ist 38, bei Twitter gar 39. Auch die numerische Mehrheit der Nutzer ist zwischen 35 und 54 Jahren alt.
Posting-Wahn bei Facebook
Das Nutzerverhalten unterscheidet sich stark nach Alter. So posten Teenies bei Facebook im Schnitt 3x mehr als 40 bis 50jährige User. Dafür schreiben die älteren Nutzer komplexere und längere Statusnachrichten, die sich oft um andere Menschen wie Freunde und Familie drehen.
Stars & Marken bei Twitter
Die jungen Twitter-Nutzer zwischen 18 und 24 folgen vorrangig Freunden (85%), Ihren Idolen (54%) und Familienmitgliedern (29%). Marken und Geschäftskontakte sind vorrangig von für erwachsene Nutzer wichtig.
Fazit: Konsumstarken Zielgruppen sind in Social Media hervorragend erreichbar. Die immer besprochene Jugend hingegen ist weniger an Marken interessiert, als viele denken.
Haben Sie noch andere Zahlen zu Social Media gefunden? Ich freue mich auf Ihren Post in den Kommentaren!
Sandra Staub lebt in München. Die ehemalige Journalistin hat den
Dialogmarketing-Lehrgang der Bayerischen Akademie für Werbung und
Marketing absolviert. Sie arbeitet für Agenturen und Unternehmen
zum Themenkreis Kommunikation, Social Media, Viral Marketing und
Trendanalyse für nationale und internationale Marken.