Wie Sie Infografiken, Wortwolken & Video-Anleitungen selbst erstellen

Gastautorin Cornelia Staub stellt Ihnen heute drei kleine Helferlein für den Geschäfts-Alltag vor. Die Marketing-Allrounderin testet regelmäßig die neuesten Business-Anwendungen und gibt Tipps für ein leichteres Leben vor dem Bildschirm. Unterhaltsam, kurzweilig und sehr gut anwendbar!
Sandra Staub


Heute stelle ich Ihnen drei Online-Dienste vor, mit denen Sie Ihre Website aufmotzen oder bei Präsentationen glänzen können.

Super leicht Infografiken selbst erstellen mit http://piktochart.com

Momentan überall im Internet zu sehen sind so genannte Infografiken. Damit gemeint sind kompakte Zusammenfassungen von Daten und Bildern, um sie möglichst schnell zu erfassen und andererseits auch viel Detailinfo hinein zu packen. Auf dem Pinterest-Infoboard “The Social Media Infoboard” finden Sie zahlreiche solcher stylischer Infografiken.
Mit PiktoChart kann man ganz einfach Online - also ohne jeglicher Installation - solche Grafiken selbst erstellen. Anmelden kann man sich ohne lange Registrierung mit seinem facebook- oder Twitter-Account. Und dann geht’s auch schon los. Zu Beginn einfach mal das Video als kleines Tutorial ansehen, dann ist es gleich einfacher. Das Resultat kann man in der kostenlosen Version als Bild abspeichern.


Tagclouds, die optisch was hermachen mit http://www.wordle.net


Begriffswolken oder neudeutsch “Tagclouds” sind auch voll im Trend. Das Prinzip ist immer das gleiche: die Begriffe, die am öftesten genannt werden, sollen auch am prominentesten dargestellt werden. Auch bei Wordle funktioniert das so. Einfach die Begriffe untereinander eingeben oder per RSS einspeisen - ein Anmelden ist nicht nötig. Danach kann man an der Optik noch ein wenig arbeiten. Ist auf jeden Fall sehr wenig Aufwand und schaut super gut aus! Das Speichern des Ergebnisses ist etwas tricky - wer seine Tagcloud nicht mit dem restlichen Internet teilen will, druckt das Bild am besten per pdf-Drucker.


Einfach Tutorials selber anfertigen http://www.screenr.com

Auch bei diesem Dienst kann man sich mit seinem Account von facebook, Twitter oder sogar google und Yahoo! anmelden. Der Rest ist fast selbst erklärend. screenr zeichnet die Aktivität am Bildschirm auf. Dabei wählt man vorher den genauen Bildschirmausschnitt. Pausen machen ist natürlich kein Problem, auch einen Ton kann man dazu aufzeichnen. Das Ergebnis kann man dann per facebook oder Twitter verbreiten, auf YouTube stellen oder auf die eigenen Seite einbetten.

Diese drei Tools sind schnell zu erlernen, machen mächtig was her und haben großen Spaßfaktor! Das Beste: sie sind alle gratis und ohne Anmeldung. Schreiben Sie mir mir doch Ihre Erfahrungen und Ergebnisse, die Sie mit diesen drei Gadgets gemacht haben! 


Ihre
Cornelia Staub
Marketing-Allrounderin 

Wave 6 Studie: The Business Of Social Media

Die Wave6 Studie ist jede Minute Aufmerksamkeit wert!Heute gibt’s handfestes Fakten von Universal McCann Germany:

Die neue Wave-Studie, die am längsten laufende Studie zum Thema Social Media, ist wieder herausgegeben worden. Bei Wave 6 lag der Fokus auf dem Geschäft hinter Social Media.




Die spannendsten Details: 

  • Es wird mehr interagiert im Social Web, trotzdem sind die Passivnutzer in der überwiedenden Mehrheit.
  • Deutschland liegt mit 39% Smartphone-Verbreitung nur im europäischen Mittelfeld.
  • Bei der Tablet-PC Verbreitung von 13% liegt Deutschland über dem europäischen Durchschnitt.
  • In Deutschland sind 51% der Befragten um den Datenschutz besorgt, 34% haben aber Sorge, dass Sie ohne soziale Netzwerke etwas verpassen.
  • Die beliebtesten Funktionen von sozialen Netzwerken sind Freunden private Nachrichten zu senden. alte Freunde wiederfinden und das eigene Profil zu aktualisieren. 
  • Nur 16% knüpfen berufliche Kontakte und nur 17% der Deutschen werden Fan einer Marke.
  • 15,8% aller Aufrufe von Webseiten pro Monat  in Deutschland entfallen auf Facebook.
  • Auf internationaler Ebene zeigt sich ein Rückgang in der Nutzung von Markenwebseiten seit 2008 von 91% auf 85%.
  • Unterschiedliche Kategorien verlangen unterschiedliche Interaktionen: Technologie verlang nach digitalem Service, bei Konsumgütern ziehen Vergünstigungen und Gutscheine.  

Zudem gibt die Studie einige clevere Tipps, wie der Weg zu einer erfolgreichen Social Media Strategie sein kann.

Hier können Sie die ganze Studie auf Deutsch herunter laden.
http://www.universalmccann.de/wave6/downloads/wave6_insights_de.pdf

Was interessiert Sie an dem Thema am Meisten? Welche Fragen möchten Sie gerne beantwortet wissen? Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Ideen!

Ihre
Sandra Staub
Social Consultant 

Google+ für Unternehmen ist da - Ein neuer Hype?

Google Plus - Plus Icon

Was Facebook und Twitter können, kann Google+ jetzt (endlich) auch. Die Rede ist von eigenen Seiten für Unternehmen, Organisationen und kulturellen Institutionen, die am 8.November 2011 gestartet sind. Unter den Early Adoptern, die schon jetzt eine Seite haben, befinden sich das Spiel Angry Birds, H&M, Toyota, Pepsi oder der FC Barcelona. Ähnlich wie bei Facebook können auch bei Google+ interessante Posts, Bilder und Videos direkt geteilt werden.

Großes Plus: Videochat mit Kunden.
Darüber hinaus verfügt Google+ noch über ein zusätzliches Feature: den Hangout-Videochat. Er ermöglicht Firmen erstmals, mittels Videoverbindung mit Kunden in Kontakt zu treten. Dies könnte durchaus eine kleine Revolution für den Bereich Kundenservice bedeuten! Durch das Prinzip der Kreise können Kunden bequem nach verschiedenen Kriterien eingeordnet werden – ein hervorragendes Instrument, um die richtigen Beiträge an die gewünschte Zielgruppe zu richten.

Beeinflusst Google Suchergebnisse.
Zusätzlichen Nutzen erfahren neue Unternehmensseiten auf Google+ durch eine Aufnahme in die jeweiligen Google Suchergebnisse. Unter http://www.google.com/+/business bewirbt Google+ seine Unternehmensseiten. Die Message ist klar: Google+ Business ist für große und kleine Betriebe nicht nur ein unschätzbarer Vorteil, sondern könnte sich schon bald in ein unverzichtbares „must-have“ verwandeln.

Knackpunkte: Abdeckung & Interaktionen.
Ob sich aber in den ersten Monaten viele Interaktionen erzeugen lassen, bleibt offen, denn Google+ hatte im September 2011 kurz über 43 Mio. Nutzern weltweit (Facebook steht im Vergleich bei ca. 800 Mio. weltweit). Die Wachstumsrate der Nutzer und wie stark diese untereinander interagieren, werden schließlich entscheiden, wie wichtig es für Unternehmen wird dort aktiv zu kommunizieren.

Wie denken Sie über Google+ und die Unternehmensseiten? Sind Sie schon dabei? Ist es besser als Facebook? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Ihre
Sandra Staub
socialconsultant

Vielen Dank für Research & Text an Michael Bräu